09.09.2026
Wieder ein äußerst erfolgreiches Rennwochenende für TRIUMPH am Nürburgring !
Doppelsieg für Ruben Bijman, zwei Podestplätze für Stepan Zuda und zwei starke vierte Plätze für Rookie Mika Siebdrath: Freudenberg RORA-PALIGO Racing erlebt am Nürburgring ein erfolgreiches vorletztes Saisonwochenende der EuroMoto.
Bereits vor dem Finale in Hockenheim steht fest: Der Meistertitel 2026 geht an das Team. Offen ist nur noch, welcher der beiden Teamkollegen Stepan Zuda oder Ruben Bijman am Ende ganz oben steht.
Das vorletzte Saisonwochenende der EuroMoto führte Freudenberg RORA-PALIGO Racing in die Eifel an den Nürburgring. Die Bedingungen präsentierten sich dabei typisch für die Region: kühle Temperaturen am Morgen sowie zeitweise Nebel und Feuchtigkeit, bevor sich die Verhältnisse im weiteren Tagesverlauf verbesserten
Sportlich setzten Stepan Zuda, Ruben Bijman und Mika Siebdrath früh die ersten Ausrufezeichen. Nach den freien Trainings führte Zuda die Zeitenliste auf Platz eins an, unmittelbar gefolgt von Bijman auf Platz zwei. Rookie Siebdrath beendete die Sessions auf Rang sieben.
Kurz vor Ende des Freitags stand bereits das erste Qualifying auf dem Programm.
Diesmal drehte Bijman den Spieß um und sicherte sich die vorläufige Poleposition vor Zuda. Siebdrath steigerte sich ebenfalls deutlich und rückte auf Rang fünf vor.
Das zweite Qualifying am Samstagmorgen brachte an der Spitze keine Veränderungen mehr.
Damit standen gleich zwei gelb-schwarze Triumph Daytona 660 von Freudenberg RORA-PALIGO Racing in der ersten Startreihe: Ruben Bijman auf der Poleposition und Stepan Zuda direkt daneben auf Startplatz zwei. Mika Siebdrath komplettierte die starke Ausgangsposition des Teams mit Rang fünf in der zweiten Startreihe.
Am Nachmittag ging es bei trockenen, aber eifeltypisch windigen Bedingungen in das erste Rennen des Wochenendes.
Siebdrath erwischte einen herausragenden Start. Der Rookie katapultierte sich nach vorn und lag bereits nach der AMG-Arena auf Platz zwei. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Bijman und Zuda sowie einem weiteren Konkurrenten bildete er die Spitzengruppe, die sich früh vom restlichen Feld absetzen konnte.
Ab der Rennmitte musste Siebdrath den Kontakt zur Spitze etwas abreißen lassen.
Der starken Leistung tat dies keinen Abbruch: Er brachte Platz vier souverän ins Ziel und bestätigte damit erneut seine positive Entwicklung in seiner Rookie-Saison. An der Spitze blieb die Entscheidung bis in die Schlussphase offen. Bijman behielt die Nerven, ließ seinen Konkurrenten keine entscheidende Chance und
fuhr zum Sieg. Zuda komplettierte als Dritter das Doppelpodium für Freudenberg RORA-PALIGO Racing und sammelte gleichzeitig wertvolle Punkte im Kampf um die Meisterschaft.
Auch am Sonntagmorgen zeigte sich die Mannschaft geschlossen stark.
Im Warm-up lagen alle drei verbliebenen Freudenberg-Triumph-Bikes in den Top 5 und bereiteten sich auf das zweite Rennen des Wochenendes vor.
Um 12:05 Uhr erloschen schließlich die Ampeln für das drittletzte Rennen der Saison. Wieder waren es zwei gelb-schwarze Triumph Daytona 660, die an der Spitze mitmischten: Ruben Bijman und Stepan Zuda. In den ersten Runden erhöhte Bijman das Tempo und konnte sich gemeinsam mit einem Verfolger zunehmend von der Gruppe dahinter lösen. Im Kampf um Platz drei rückte unterdessen auch Siebdrath an seinen Teamkollegen Zuda heran und sorgte
innerhalb der Verfolgergruppe für zusätzlichen Druck.
In der Schlussphase war Bijman nicht mehr zu stoppen. Der Niederländer brachte seinen Vorsprung sicher ins Ziel und machte damit seinen perfekten Doppelsieg am Nürburgring klar. Zwei Rennen, zwei Siege – Bijman war der bestimmende
Mann des Wochenendes. Dahinter behauptete sich Zuda im Kampf um den letzten Podestplatz und verwies seinen Teamkollegen Siebdrath auf Rang vier.
Siebdrath unterstrich mit seinem zweiten vierten Platz innerhalb von 24 Stunden ebenfalls seine Entwicklung. Der Rookie reist mit lediglich einem Punkt Rückstand auf Rang vier der Gesamtwertung zum Saisonfinale und hat damit noch die Chance, seine erste Saison im Team mit einer weiteren starken Platzierung im Gesamtklassement unter den Top 4 abzuschließen.
Bereits vor dem Saisonfinale steht damit eine der wichtigsten Entscheidungen fest:
Der Meister 2026 kommt aus dem Freudenberg RORA-PALIGO Racing Team. Wer den Titel am Ende feiern darf, entscheiden Stepan Zuda und Ruben Bijman beim großen Saisonfinale in Hockenheim untereinander. Zuda reist mit 28 Punkten Vorsprung auf seinen Teamkollegen zum letzten Rennwochenende. Damit bleibt
die Meisterschaft bis zum Finale offen – gleichzeitig kann Freudenberg RORA-PALIGO Racing schon jetzt auf eine außergewöhnlich erfolgreiche Saison zurückblicken.
Carsten Freudenberg:
„Ich bin unglaublich glücklich, dass bereits vor dem Finale feststeht, dass der Meistertitel 2026 an unser Team geht. Wer von unseren beiden Jungs ihn am Ende holt, werden Stepan und Ruben sportlich und fair auf der Strecke untereinander ausmachen. Auch Mika hat hier wieder einen wichtigen Schritt gemacht. Zweimal Platz vier in diesem starken Feld zeigen, wie gut er sich entwickelt. Für einen Rookie ist das eine richtig starke Leistung, und jetzt hat er
beim Finale sogar noch die Möglichkeit, sich in der Gesamtwertung weiter nach vorn zu arbeiten.“